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Artikel 13. Unverletzlichkeit der Wohnung
„KINDERSICHERUNG“
Sabine Bernardi:
„Schon in der Drehbuchphase für die Episode „Kindersicherung“ war für mich und meinen Co-Autoren Jens Baumeister die Idee interessant, was „Unverletzlichkeit der Wohnung“ denn eigentlich bedeutet. Was ist, wenn die Wohnung für ein Kind Schutz und Gefahr gleichermaßen ist? Wann darf oder muss der Staat zum Schutz der Jugend eingreifen? Wir erzählen die Geschichte von Thomas, einem kleinen Jungen, der sein Zuhause gegen zwei für ihn gefährliche Eindringlinge verteidigt, später aber doch erkennen muss, dass die Situation schon längst gegen ihn entschieden ist. Oder doch nicht gegen, sondern für ihn?
Diese Fragestellung war die Inspiration für „Kindersicherung“, ein vierminütiges Drama mit Krimielementen. Mit einem starken Ensemble und dem kleinen Hauptdarsteller Paul Zerbst habe ich in der Inszenierung den täglichen Überlebenskampf des Jungen herausgearbeitet und Gefühle und Empfindungen des Jungen in den Kontrast zum Paragraphentext selbst gesetzt.
Ich fand es spannend, durch das GG19-Projekt dem Artikel 13 eine Geschichte zu geben und einem Gesetzestext damit Leben einzuhauchen. Ohne stillschweigend alles abzunicken. Genau das wollte GG19 wohl auch erreichen – sich Gedanken zu machen.“
Ausbildung: |
2005 |
Abschluss „Filmregie“ an der ifs internationale filmschule köln mit dem B.A. |
2002 |
Dokumentarfilm- und Drehbuchkurse (Kölner Filmhaus, masterschool Berlin) |
1997-2002 |
Regieassistenz und Continuity bei div. Filmproduktionen |
1995-1997 |
Grundstudium Politikwissenschaft und Anglistik |
1993 |
Abitur, dann Arbeit in der freien Theaterszene München und am Schauspielhaus Köln |
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Filmografie: |
2006 |
A TIME TO MAKE FRIENDS – AND MUSIC Musik-Dokumentation, DV, 45 min im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen |
2006 |
WM 2006 IM DÜSSELDORFER FANSTADION Dokumentation, DV, 16min und moodvideo 3 min, im Auftrag der Firma Breitbandevent GmbH; Regie und Schnitt |
2006 |
NRW – A TIME TO MAKE FRIENDS Trailer für das Land Nordrhein-Westfalen zur Fußball WM 20061´20min, 35mm, im Auftrag des Landes NRW; Buch/Regie |
2006 |
BOLLYWOOD PRINCESSES Doku in Kooperation mit dem Film& Television Institute of India, Pune; 5´30min, Doku, DV, ifs internationale filmschule köln |
2006 |
KINDERSICHERUNG Episode des Kinofilms GG19 – Kurzfilme zum Grundgesetz; 4min, Kino, movie members filmproduktion, Berlin |
2005 |
TRANSFAMILY Dokumentarfilm, DV, 29 min, Prädikat: wertvoll. |
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Festivalteilnahmen: |
2007 |
Women´s International Film Festival in Seoul, South Korea |
2006 |
Short Cuts Cologne, Int. Women FilmFilmfestival Köln/Dortmund, Outtakes New Zealand, Melbourne 16th Queer Film Festival, Mardi Gras Film Festival Sidney, Int. Short Film Festival Uppsala |
2005 |
Regensburger Kurzfilmwoche, Internationales Kurzfilmfestival, Schwullesbisches Filmfestival Hamburg, Perlen – Hannover, Balchik - Int. Student Filmfestival Bulgarien, Cologne Conference, sehsüchte – Internationales Studentenfilmfestival Potsdam, Vienna Shorts - Internationales Studentenfilmfestival Wien, Pink Apple – Queer Film Festival Zürich, Frameline – Queer Film Festival San Francisco |
2005 |
LUDMILLA MÖCHTE TANZEN GEHEN Kurzfilm, DV, 20 min, |
2005 |
Festivalteilnahme: Cologne Conference, Grenzlandfilmtage Selb |
2004 |
GRETA Kurzfilm, 16mm, 13´15min, 2004, Festivalteilnahme: Cologne Conference |
2003 |
OPERATION: WASSERSCHLOSS Propagandafilm, DV, 5min. |
1996 |
GESETZT DEN FALL ES WÄRE ANDERS... VHS 1´30 min, AIDS-Spot |
1995 |
EIN DEUTSCHER FILM Kurzfilm, VHS 14 min. als Autorin EISKALT Kurzkrimi – ausgezeichnet mit dem „Deutschen Kurzkrimi Preis 2003“ |
1995 |
KINDERSICHERUNG Drehbuch zusammen mit Jens Baumeister zur “GG19- Ausschreibung” Berlin 2004) FAXNUMMER 259 54 18, Geest-Verlag, Anthologie, Kurzgeschichte |
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Preise / Auszeichnungen: |
2005 |
TRANSFAMILY erhält den BMW-Award als bester Film im „Deutschen Wettbewerb“ bei der Regensburger Kurzfilmwoche 2005 |
2004 |
Gewinner der Ausschreibung „GG19 – Filme zum Grundgesetz“ mit dem Drehbuch KINDERSICHERUNG zum Art.13 – Unverletzlichkeit der Wohnung |
2002 |
„Deutscher Kurzkrimi Preis“ für EISKALT beim Festival Tatort Eifel |
1996 |
Preisträger beim Jugendfilmfest Köln mit „GESETZT DEN FALL ES WÄRE ANDERS...“ |
1995 |
Preisträger beim Jugendfilmfest München mit „EIN DEUTSCHER FILM“ |
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Dozentin / Videoarbeit mit Jugendlichen: |
2006 |
Regie-Workshop für Mädchen während des Frauen Film Festivals im Kölner Filmhaus Schwerpunkt: Figurenarbeit und Inszenierung, Alter der Mädchen: 15-22 |
2006 |
Videoarbeit mit Jugendlichen am Medienprojekt Wuppertal e.V., Thema: Ausgrenzung und Rassismus, Alter 17-19 und Videoarbeit mit Mädchen zu Thema: gegen sexualisierte Gewalt, Alter 14-18 |
2006 |
Casting Betreuerin für StudentInnen des 4. Semesters an der ifs internationale filmschule köln |
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